Warum einen Reithelm tragen?

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Egal wo und wann, wir möchten immer gut aussehen. Da ruiniert so ein Schutzhelm schon mal die stylische Frisur. Nur ist es nicht wichtiger die „Schaltzentrale“ unseres ganzen Körpers zu schützen? Auf jeden Fall ist es eine Überlegung wert, bevor ihr euch das nächste Mal auf euer Pferd/Pony setzt.

Ein guter Schutz wäre mit einem Reiterhelm, auch gerne in schön, mit viel Glitzer und schönen Farben, gewährleistet. Es gibt viele verschiedene und da ist gewiss auch für jede Kopfform und für jeden modischen Geschmack ein passender dabei.

Im Auto schnallt man sich an und auch Motorradfahrer sind Helmträger. Schützt euren Kopf, ihr habt nur den einen.

Worauf kommt es bei einem Reithelm an?

Der Reithelm ist in erster Linie als Schutz bei Stürzen gedacht. Aber auch als Sonnenschutz oder bei Ausritten im Gelände (Schutz vor Ästen) hat er sich bewährt. Da ist es wichtig, dass der Reithelm stabil ist um genau dieses auszuhalten. Damit ein sicherer Helm für die Verbraucher einfacher zu erkennen ist, gibt es die europäischen Richtlinien für persönliche Schutzausrüstung EN 1384. Reithelme müssen dieser Richtlinien entsprechen. Wenn Helme diese Norm erfüllen, haben sie mehrere Sicherheitstests bestanden. Darauf zu achten ist, dass der Reithelm einer aktuellen Auslegung der Norm entspricht z. B. CE EN 1384–2000.

Reithelm auf dem Boden
Reithelm ist nicht gleich Reithelm

Auch der perfekte Sitz auf dem Kopf ist ein wichtiges Kriterium bei einem Reithelm kauf. Messen Sie ihren Kopfumfang aus und probieren Sie die entsprechenden Größen aus. Nicht jeder Helm passt gut auf jede Kopfform. Der Helm sollte nicht drücken und auf keinen Fall rutschen. Bei Kindern hat sich ein verstellbarer Helm bewährt, denn der kann mehrere Größen abdecken. Auch eine gute Belüftung und ein niedriges Gewicht sind ein wichtiges Kriterium. Wollt ihr einen neuen Reithelm kaufen, kommt es also auf den eigenen Geschmack an, auf Stabilität, Passform und ein angenehmes Tragegefühl.

Wann sitzt der Reithelm richtig?

Um unser Gehirn zu schützen ist eine gute Passform des Helmes unumgänglich. Also sollte jeder Reiter mehrere Reithelme ausprobieren. Nicht immer passt der Traumhelm auch auf deinen Kopf, obwohl die richtige Größe gewählt wurde. Der Kopfumfang und auch die Kopfform sind ausschlaggebend für den richtigen Sitz von deinem Helm. Ein Reithelm sollte den Kopf umschließen und nicht nur obendrauf sitzen. Ein guter Sitz bedeutet, der Reithelm sitzt mittig auf dem Kopf, knapp über den Ohren und etwa ein bis zwei Fingerbreit über den Augenbrauen. Im Profil sollte die Linie vom Schirm bis zu den Ohren waagerecht sein. Der Reithelm soll dir nicht zu weit im Genick oder in der Stirn sitzen.

Es gibt Helme mit kleinen Rädchen, um die Passform zu regulieren. Solche decken meist zwei bis drei Größen ab. Andere Modelle haben keine Einstellrädchen zum Nachjustieren. Diese sollten dann sofort passen. Wenn ihr den Helm angenehm eingestellt habt und den Kinnriemen offen lasst, dann bewegt ihr den Kopf hin und her. Imitiert die Kopfbewegung im Trab und beugt euch nach vorne. Bleibt der Reithelm an Ort und Stelle, dann passt er gut.

Tragt den Helm etwas länger, um festzustellen, ob das Gewicht und die Belüftung für euch in Ordnung ist. Schaut euch die Polsterung im Inneren des Reithelmes an. In neueren Modellen kann man sie zum Waschen herausnehmen, das ist hygienischer, oder auch gegen dickere oder dünnere Polster austauschen.

In jedem Fall sollte euer neuer Reithelm angenehm zu tragen sein, so als wäre der Reithelm kaum spürbar.

Frauke

Turnierpaparazzi bei Fanshot
Seitdem die Kinder reiten, bin ich alles. Paparazzi, Drill Sergeant, Outfit Designerin, Organisationstalent, Trösterin, beste Freundin, der größte Fan und die stolzeste Mutter meiner Kinder. Ich schreibe für Fanshot meine Erfahrungen und bereichere den Blog mit den mannigfaltigen Bildern.
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